Himbeertraum

Hmbeertraum
Himbeertraum (ein bisschen ist noch für dieses Foto übriggeblieben)

Es geht einfach und schnell, versichert H., die uns diesen Nachtisch heute mitgebracht hat. Mal sehen, ob ich das auch sagen werde, wenn ich das Rezept ausprobiere. Geschmeckt hat der Himbeertraum auf jeden Fall super.

  • 500 gr. Magerquark (Mascarpone geht auch)
  • 1 Vanillezucker (und am besten noch extra einige Tropfen Vanillearoma)
  • 100 gr. gefrorene Himbeeren (am besten im Beutel – da pappen sie nicht aneinander)
  • 150 gr. Baiser
  • 1 Becher Schlagsahne
  1. Magerquark mit Vanillezucker und Aroma gut verrühren und in eine flache Schale geben
  2. Gefrorene Himbeeren darüber verteilen
  3. Baiser in eine Plastiktüte füllen und diese gut zuknoten, dann mit einem Nudelholz klein hacken, so dass der Baiser in kleine Stücke zerbröckelt (ich werde das mit einem Gummihammer versuchen – oder es die Kids machen lassen – das wird wohl der lustigste Teil bei der Zubereitung sein)
  4. Baiser über die Himbeeren streuen
  5. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und über Baiser verteilen
  6. Fertig.

Momentaufnahme aus Mexiko: Parken vor dem Supermarkt

GroceriesMein Schwiegervater steuert mit einem Pickup-Wagen auf den Behindertenparkplatz direkt am Eingang des Einkaufzentrums zu. Als der Parkwächter auf ihn zukommt, drückt er ihm einen Zwanzig-Peso-Schein in die Hand. Der Parkwächter nickt freundlich und wir gehen einkaufen. Im Geschäft erklärt mir mein Schwiegervater: Durch das großzügige Trinkgeld auf dem Parkplatz habe er immer einen guten Parkplatz am Eingang. Auch für den Parkwächter lohne diese Praxis sich. In Mexiko liege der Mindestlohn bei 150 Peso am Tag. Wenn der Parkwächter acht Mal am Tag die Behindertenparkplätze für 20 Peso zusätzlich vermieten könne, habe er sich schon den Minimalverdienst erarbeitet. Als wir nach dem Einkauf zurück zum Auto kommen, läuft uns schon ein Helfer des Parkwächters entgegen, übernimmt den Einkaufswagen und lädt die Lebensmittel auf die Ladefläche des Pickups. Auch er erhält ein Trinkgeld – so funktioniert das Wirtschaftsleben im Kleinen und alle sind es zufrieden.

(Habe gerade diesen Text aus dem letzten Mexiko-Urlaub gerade auf meinem Notebook gefunden, wollte ihn schon immer bloggen, nur das Blog fehlte bis jetzt…)