Ein ungeplantes Experiment
Eigentlich wollte ich nur ein Bananenkuchen-Rezept etwas abwandeln und statt Bananen Kakis verwenden. Der Teig sollte für zwei mittelgroße Kuchen reichen.
Beim Backen habe ich allerdings die Eier vergessen. Das fiel mir erst auf, als ich den Teig bereits in die erste Kuchenform gefüllt hatte. Also habe ich die Eier (dann zwei für die Hälfte des Teiges) zum restlichen Teig gegeben und damit die zweite Form gefüllt.
So entstanden ganz unbeabsichtigt zwei Varianten: ein veganer Kaki-Kuchen und einer mit Eiern. Das war eine gute Gelegenheit für einen kleinen Blindtest.

Zutaten
- 200 g Zucker
- 250 g Sonnenblumenöl
- 2 Tütchen Vanillezucker
- 4 Eier für zwei Kuchen mit Eiern; 2 Eier, wenn nur einer der beiden Kuchen mit Eiern gebacken wird
- 300 g Mehl
- 100 g Haferflocken
- 2 Tütchen Backpulver
- 4 Kaki-Früchte
Die Mengen reichen für zwei mittelgroße Kuchen.
Backformen: Geeignet sind mittelgroße Gugelhupfformen (ca. 20–22 cm Durchmesser), Springformen (ca. 20 cm Durchmesser) oder Kastenformen (ca. 20–22 cm Länge). Wichtig ist, dass die Formen genügend Platz für den aufgehenden Teig bieten.
Die Kakis können reif sein, müssen es aber nicht. Auch festere Früchte lassen sich verwenden, solange sie sich gut pürieren lassen.
Zubereitung
- Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen und die beiden Backformen vorbereiten.
- Die Kakis klein schneiden, in einen Rührtopf geben und pürieren. Im Thermomix funktioniert das beispielsweise auf Stufe 5 für etwa 15 Sekunden.
- Zucker, Sonnenblumenöl, Vanillezucker, Mehl, Haferflocken und Backpulver hinzugeben und alles gut verrühren.
- Für zwei unterschiedliche Varianten: Den Teig aufteilen. Eine Hälfte ohne Eier in die erste Backform geben. Zwei Eier unter die zweite Hälfte des Teigs rühren und diese in die zweite Form füllen.
Für zwei Kuchen mit Eiern: Die Eier direkt mit den übrigen Zutaten verrühren und den Teig anschließend auf beide Formen verteilen.
Für zwei vegane Kuchen: Die Eier einfach weglassen. - Die Kuchen bei 170 °C Umluft etwa 45 Minuten backen. Je nach Backform kann die Backzeit etwas variieren. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob die Kuchen fertig sind.
- Die Kuchen abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Vegan oder mit Eiern – der Blindtest
Dass ich zwei unterschiedliche Kuchen gebacken hatte, war also überhaupt nicht geplant. Aber wenn schon beide Varianten auf dem Tisch standen, wollten wir natürlich wissen, ob man einen Unterschied schmecken würde.
Wir haben die Kuchen deshalb blind verkostet, ohne zu wissen, welcher vegan und welcher mit Eiern gebacken war.
Das Ergebnis war überraschend: Niemand konnte erkennen, welcher Kuchen welcher war.
Auch bei der Frage, welcher Kuchen besser schmeckte, gingen die Meinungen auseinander. Einen eindeutigen Favoriten gab es nicht.
Man kann die Eier bei diesem Rezept also durchaus weglassen, ohne dass der Unterschied beim Essen unbedingt auffällt.






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