“Wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens” – Bibelstunde CVJM Mülheim 24.4.2019 zu Johannes 6, 60-71

Vorweg

“Wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens” – wegen dieses Verses habe ich den Text und die Bibelstunde heute gewählt. Was ist unser Grund, was gibt uns Orientierung und Halt? Darüber möchste ich heute mit Ihnen ins Gespräch kommen. Continue reading ““Wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens” – Bibelstunde CVJM Mülheim 24.4.2019 zu Johannes 6, 60-71″

Pudding

Zwei Packungen Vanille- oder Schokopudding, 80 gr. Zucker und ein Liter Milch in den Thermomix geben. 9 Minuten mit Stufe 3 und 100 Grad mit Schmetterling rühren. Fertig.

Mehr als ein Relaunch

Zielgruppen für Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppen für Öffentlichkeitsarbeit

Seit längerem stand der Relaunch unserer landeskirchlichen Website ekir.de an. Bald wurde uns jedoch klar, es geht um viel mehr, nämlich wie wir als Kirche kommunizieren wollen.

Zielgruppe: Lose Verbundene

Zunächst haben wir uns die Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU V) angesehen und dazu AWA-Daten betrachtet. Schnell wurde klar: Wer einmal ausgetreten ist, kommt in der Regel nicht mehr zurück. Daher ist unser Fokus: Mitgliederstabilisierung und nicht Kircheneintritt. Das heißt konkret: die Gruppe der lose Verbundenen ist Zielgruppe unserer Kommunikation.

via Theonet.de

#DigitaleKirche: Netzpolitik nein danke?

Als evangelische Kirche haben wir zu vielen Themen Positionen, wir sind für Klimaschutz und gegen Kinderarmut, unsere Landeskirche hat ein Friedenswort verabschiedet und unsere Diakonie engagiert sich gegen Wohnungsnot im Bündnis “Wir wollen wohnen!”. Bei Netzpolitik sind wir leider noch nicht sprachfähig. Ob Wohnungsnot, Kinderarmut, Frieden oder Bewahrung der Schöpfung, Positionierungen von Kirche und Diakonie fallen nicht vom Himmel, sondern setzen einen Diskussionsprozess voraus, in dem Positionierungen erarbeitet werden. Bei netzpolitischen Themen vernehme ich ein Schweigen. Auch wenn es (noch) keine evangelische Position gibt, wäre schon viel gewonnen gewesen, wenn die #digitaleKirche einen Diskussionsprozess angestoßen hätte. So bleibt Netzpolitik eine unerledigte Aufgabe für die #digiatleKirche.

Anzeige zur Urheberrechtsnovelle
Anzeige zur Urheberrechtsrechtlinie

In den letzten Tagen, als die Urheberrechtsnovelle mehr und mehr ein Thema in den Medien war, wurde ich verschiedentlich angesprochen und angefragt. Technisch und auch politisch kann ich eine Einschätzung geben, aber kann ich auch theologisch etwas sagen?

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Netzaktivist*innen, Jugendliche, Verbraucherzentralen sowie Google, Facebook & Co auf der einen Seite, Verlage, Verwertungsgesellschaften und Berufsverbände auf der anderen Seite: die Diskussion über die Urheberrechtsinformation bringt interessante Allianzen hervor. In wessen Gesellschaft möchte ich mich begeben?

Ist das moderne Urheberrecht eine Errungeschaft der Aufklärung, die es um jeden Preis zu bewahen gilt? So jedenfalls argumentiert Heribert Prantl:

Ich mag den Wert, den das geistige Eigentum verkörpert – den materiellen, den immateriellen und kulturellen Wert. Ich mag auch die Geschichte dieses Urheberrechts, sie ist eng mit der Geschichte der Aufklärung verbunden. Ich wünsche mir, dass die Aufklärung und das Urheberrecht eine Zukunft haben.

Soll daher der Eigentumsschutz leitend sein? Oder darf man auf freies Teilen des Wissens setzen? Was ist unsere Vision für das Internet? Sicherlich nicht die Dominanz von Google, Facebook & Co. Aber sollen an deren Stelle europäische/deutsche Verlage treten, die noch immer tragfähiges Geschäftsmodell für die digitale Ökonomie suchen? Oder ist unser Leitbild ein freies Teilen für möglichst viele?

Ein Beispiel: Auch Software ist urheberrechtlich geschützer Code. Freie Software ermöglicht ein freies Teilen des Codes. Auch wenn Software frei inspiziert und weitergegeben werden darf, so leben dennoch Programmierinnen und Programmierer davon, dass sie Software erstellen, jedoch ist das Geschäftsmodell ein anderes. Die Dienstleistung der Programmierer wird bezahlt, aber Nutzerinnen und Nutzer brauchen keine Lizenzgebühren zu bezahlen. Muss die Verwertung im Kreativ-Bereich immer über Verlage und Medienunternehmen gehen? Lassen sich im Internetzeitalter nicht auch andere Geschäftsmodelle für Künstlerinnen und Künstler finden?

Welche Visionen haben wir für das Internet? Lassen sich diese theologisch begründen? OER, Open Access, Freie Software – geistiges Eigentum lässt sich verlustfrei teilen. So fordert beispielsweise der Kirchenvater Augustinus:

„Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est.“
(„Wenn eine Sache nicht gemindert wird, da man sie mit anderen teilt, ist ihr Besitz unrecht, solange man sie nur allein besitzt und nicht mit
anderen teilt.“)

Natürlich bietet Augustinus keine Handlungsempehlung zu Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform. Aber: wenn wir theologisch grundsätzlicher denken, ergeben sich hoffentlich auch Positionen, die wir als Kirche zu netzpolitischen Themen begründet einnehmen können. Also: Theologie: ja bitte und Netzpolitik: ja bitte.

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Migration from WordPress.com to a self-hosted Blog on Amazon Lightsail

Screenshot theonet.de

Why Amazon Lightsail? I started my blog theonet.de seven years ago on WordPress.com. It was easy to set up, I could use the blog right away and it was only 13 bucks a year to map my blog’s domain theonet.de to the domain theonetde.wordpress.com provided by WordPress.com.

For a long time I was happy with that solution but in the long run I grew tired with the restrictions of WordPress.com and I wanted to gain full control over my blog.

One night I decided to migrate my blog and was looking for a hoster for my new self-hosted blog. As my idea to self-host my blog was still an experiment I needed an economic solution without a long-term hosting commitment. To have fall-back options was a necessity in case something went wrong during the set-up. And I wanted to start right away.

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Zahlen sind nicht alles, aber was ist unser KPI?

Vor gut sieben Jahren begann ich dieses Blog mit zwei Posts zu Webanalyse und Klickzahlen im Januar 2012. Damals dachte man bei Alexa noch nicht an einen Sprachassistenten, sondern an ein Analysetool für Websites.

Am Freitag war Konferenz der evangelischen Internetbeaufragten, eine Referentenkonferenz der landeskirchlichen Internetbeauftragten gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem EKD-Kirchenamt und anderen Einrichtungen. Ein Thema: Zahlen und Metriken. Woran misst man sich? evangelisch.de mit katholisch.de; Diakonie mit Caritas? Oder mit kommerziellen Angeboten? Wie aussagekräftig sind Zahlen?

Leider gibt es keine allgemeinen KPIs, die wir der kirchlichen Internetarbeit zugrunde legen könnten. Dennoch ist es gut, Vergleichzahlen zu haben, um die eigene Arbeit ins Verhältnis setzen können. Was sind gute Besucherzahlen für eine Website einer Kirchengemeinde oder eines Kirchenkreises? Ich habe daher die mir zugänglichen Zahlen für Gemeinden und Kirchenkreise für Februar ausgewertet. Natürlich müsste man die Größe der Gemeinde und des Kirchenkreises für eine genauere Analyse einbeziehen, aber für eine erste Orientierung sollten die folgende Statistiken reichen.

Besuche (n=23; min=1; max=80; Mittelwert=31, Median=30)
Seitenabrufe (n=23; min=1; max=306; Mittelwert=101, Median=86)
Besuche (n=8; min=8; max=158; Mittelwert=81; Median=77)
Seitenabrufe (n=8; min=12; max=365; Mittelwert=206, Median=188)

Wichtig: die Seitenabrufe und Abzahl der Besuche der Webstatistik sind eine Kenngröße, aber bei weitem nicht entscheidend.

Eine Seite aus unserem Veranstaltungskalender kann eine sehr niedrige Besucherzahl haben, aber wenn Google die Veranstaltungsdaten aus dem Kalender extrahiert und in einer Infokarte anzeigt, haben diese Inhalte auf Google eine viel größere Reichweite als auf der eigenen Website.

Veranstaltungen in der Gemarker Kirche auf Google, die aus dem Veranstaltungstool von ekir.de übernommen werden.

Oder: Bei YouTube-Livestreams sind natürlich die Anzahl der Zuschauerinnen und Zuschauer wichtig, aber wenn eine Nachrichtenagentur darunter ist, erhalten die Inhalte des Streams im Nachgang eine größere Verbreitung, als die reine Zuschauerzahl vermuten ließe.

Also: Im Sinne eines verantwortlichen Ressourceneinsatzes ist es wichtig, kirchliche Internetarbeit an Kennzahlen zu messen, allerdings müssen wir unsere KPIs noch definieren.

Diese Diskussion müssen wir noch führen, aber auf dem Weg hilft es, wenn wir transparent mit unseren Zahlen umgehen. Wir sind keine Konkurentinnen und Konkurenten, sondern haben ein gemeinsames Ziel.

Entscheidend ist, dass jemand in Wuppertal (um obiges Beispiel weiter zu drehen) den 12-Minutengottesdienst am Samstag in der Gemarker Kirche findet, unerheblich aber, ob er auf die Andacht über die Website der Gemeinde, des Kirchenkreises, der Landeskirche oder Google aufmerksam wird.

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„Alexa, wo ist die nächste evangelische Kirche?“ – Pilotprojekt zum digitalen Wissensmanagement

Die Frage „Alexa, wo ist die nächste evangelische Kirche? lässt den Home-Assistenten Alexa oft sprachlos zurück bzw. liefert eine nicht zufriedenstellende Antwort. Auch andere Assistenten – neben Alexa (Amazon) sind in Deutschland Google Assistent (auf Android-Smartphones) oder Siri (Apple) weit verbreitet – können solche Fragen oft nur schlecht beantworten. Um dies zu ändern, haben wir ein Pilotprojekt gestartet, um Kirchen und Gemeinden bei Sprachassistenten und Suchdiensten besser sichtbar zu machen.

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Digitale Pioniere: Nachtragendes zur „Digitalisierung der Kirche“ – eine kurze Replik

Website der rheinischen Kirche aus dem Jahre 1997

Ob christlicher Internet-Pionier oder doch Online-Dinosaurier, dieses Urteil mögen andere fällen. Jedenfalls bin ich seit nun zwanzig Jahren im Internet für Kirche unterwegs – in dieser Zeit hat sich viel verändert. Als ich begann, konnte man Entscheidungsträger daran erkennen, dass kein PC in ihren Büros standen, mit der Zeit hielten E-Mails Einzug im Kommunikationsalltag, wer wichtig war, erhielt seine Mails ausgedruckt. Dies hat sich seit langem geändert, heute bloggen und facebooken Leitende Geistliche.

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